Umweltbildung für Dschibuti
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Das kleine Land Dschibuti am häufig von Bürgerkriegen und Dürren heimgesuchten "Horn von Afrika" zählt biologisch gesehen zu einer der wichtigen Regionen in Afrika. Viele der einheimischen Tierarten, darunter besonders Antilopen und Gazellen, sind ausschließlich hier und in den Nachbarländern Äthiopien, Eritrea und Somalia zu finden. Zudem liegt Dschibuti direkt auf einer der drei klassischen Wanderrouten der Zugvögel von Europa und Asien nach Afrika. Als einer der Reliktwälder der Region und in dieser Form weltweit einmaliger Wacholder- und Buchsbaum-wald gilt der "Forêt du Day". Trotz eines gewissen Schutz-status wird er durch den Menschen zunehmend ver-nichtet und damit auch einige der dort lebenden Tierarten wie der endemisch vorkommende Wacholder-Frankolin an den Rand der Ausrottung gebracht. Der Zoo Landau in der Pfalz unterstützt deshalb, in Kooperation mit der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), privaten Spon-soren und der lokalen Naturschutzorganisation "Wildlife Protection Organization (WPO)", die Natur- und Artenschutz-bemühungen in diesem Land. Wie in vielen anderen Ländern fehlt auch in Dschibuti bei der lokalen Bevölkerung häufig das Bewusstsein für den Wert und die Gefährdung der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Der Zoo Landau bildet daher in Zusammenarbeit mit dem Institut für Grundschulpädagogik der Universität Landau dschibutische Lehrkräfte zu Arten- und Umweltschutzlehrern aus und fördert die Etablierung von Naturschutzunterricht an dschibutischen Schulen.
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